Die antike Via San Nicolò
Das Hotel Continentale ist das nunmehr einzige Hotel der Via San Nicolò. Das prächtige Bauwerk der Via S. Nicolò 25 (Grundbucheintrag 705) wurde zwischen 1875 und 1880 nach dem Entwurf des Architekten Giovanni Righetti an der Stelle erbaut, an der sich vorher ein Gebäude alteingesesessener jüdischer Familien befand. Die Familie Guetta scheint sein letzter Besitzer gewesen zu sein.
Was seine Zweckbestimmung als Hotel anbelangt, so existierte bereits 1905 im Erdgeschoss das Restaurant Berger, dessen Besitzer oder Geschäftsführer Luigi Toniatto („Toniato“ geschrieben) war, der später das Hotel unter seinem Namen eröffnete. Diese Bezeichnung blieb bis zum Ersten Weltkrieg (oder kurz davor) erhalten; dann bekam es den Namen "Continentale", während das Restaurant vermutlich bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges von Carlo Zanon geführt wurde. Das Bauwerk befindet sich an der Ecke zwischen der Via S. Nicolò und der Via S. Spiridione (mitten im Stadtzentrum) und ist vier Stockwerke hoch, von denen nur das zweite mit Balkons versehen ist, jeweils zweien pro Seite. Außerdem verfügt es über große Eckfenster. Die zweibogigen Fenster öffnen sich zu den Balkonen hin und sind von prächtigen Medaillons mit reizenden Profilbüsten gekrönt.
Kurz nach dem Krieg verweilten im Hotel berühmte Persönlichkeiten wie Enrico Randone, der spätere Vorsitzender der Assicurazioni Generali, der Großrabbiner Elio Toaff, Nunzio Filogamo, ein berühmter Rundfunksprecher, und viele mehr. Namen, die dem Renommee eines jahrelangen angesehenen Hotelbetriebs weiteren Glanz verliehen..
Aus dem Buch von: Pietro Covre L'antica via San Nicolò (Die antike Via San Nicolò) Herausgeber: Il Ramo D'Oro
Weitere Zitate:
- Aus dem Buch von Halupca und Veronese
Trieste Nascosta (Das verborgene Triest) Herausgeber: Lint In der Via San Nicolò steht das Hotel Continentale, das einst "Al Buon Pastore" hieß. 1878 wartete es noch nicht mit der heutigen Eleganz auf, war aber für ein “heimliches Paar” genau das Richtige. Bei dem betreffenden Paar handelte es sich um Giosuè Carducci und seine Muse "Lina" (mit bürgerlichen Namen Carolina Cristofori, verheiratete Piva, Mutter von drei Kindern und Ehefrau eines Staatsbeamten aus Rovigo).
Die beiden Liebenden hatten für den 7. Juli 1878 eine heimliche Reise nach Triest organisiert – nach einem eifrigen, geheimen Briefwechsel – und reisten natürlich absolut inkognito ....
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- Dal libro Le Insegne dell'Ospitalità
Due Secoli di esercizi pubblici a Trieste editore: Lint
Birreria Berger (o Bierhalle). Già nominata nel 1880 con sede in via S. Nicolò n. 17 (angolo via S. Spiridione). Questo famoso locale in quell'anno era gestito dalla vedova Maria Koller. Nel 1908 sotto l'insegna di Grand Restaurant Berger, la birreria prosperava sotto la direzione.. Weiter lesen...
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